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Sinnesleistungen und Verhalten

Damwild windet und vernimmt sehr gut, äugt außerordentlich scharf und bevorzugt das Leben im Sozialverband. Die Tiere sind tagaktiv und gegenüber Störungen weniger empfindlich bzw. relativ stärker belastbar als Rotwild. In Gehegen verfällt Damwild leichter in Panik als Rotwild. Bei Gefahr flüchtet es oft nicht in eine schützende Deckung, sondern verhofft in Sichtweite zum Störobjekt.

 

Es kann sich in Deckung flach auf den Boden drücken und springt erst ab, wenn sich der Feind auf kurze Distanz genähert hat. Damwild lebt in Familienverbänden (Tier, Kalb, Jährling). Mehrere Familien bilden ein Rudel. Das Zusammenleben des Damwildes wird durch die soziale Rangordnung geregelt. Sie bestimmt das Verhältnis des einzelnen Tieres zu anderen Rudelmitgliedern. Die Rangordnung vermindert die Häufigkeit schwerer Auseinandersetzungen.