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Aktuelles

Der nächst Auftritt der Jagdhornbläsergruppe Pausin

 

Der Förderverein Dorfkirche Wansdorf und die evangelische Kirchengemeinde Wansdorf
laden ein zu einem Musikalischen Jagdausflug mit den Jagdhornbläsern aus Pausin


am Sonntag, 18. November 2018
um 17:00 Uhr
Dorfkirche Wansdorf

 

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Der Eintritt ist frei,
eine Spende für die Renovierung der Dorfkirche ist willkommen.
Siehe auch www.dorfkirche-wansdorf.de
Bus 671 ab Rathaus Spandau bis Wansdorf Kirch

 

 

Kirche Wansdorf

 

 

 

 

 

 

Hoffest 2018

Am Samstag hat uns auf unserem Hoffest die Sonne mit Temperaturen jenseits der 30 Grad geplagt, am Vormittags des Sonntags war es ähnlich. Nach einem Gewitterschauer gegen 14.00 Uhr freuten sich vor allem die Kinder über die Pfützen. Nach 2 anstrengenden Tagen Hoffest konnten wir noch die Afterworkparty genießen. Vielen Dank an die vielen Helfer und Unterstützer ohne die solch Veranstaltung nicht möglich wäre.

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Hoffest am 09 und 10. Juni 2018

 

 

Programm Samstag 

12.00 Uhr Schaf scheren

 

13.30 Uhr Cheerleader des SSV

 

14.30 Uhr Gemischter Chor Schönwalde

 

16.00 Uhr Jagdhornbläser Pausin

 

weitere Höhepunkte Dog Dance aus Falkensee, Modeleisenbahnfreunde Pausin,

 

Für das Wochenende sind 30 Grad und mehr angesagt, haben wir für die Kids einen Wasserpark besorgt.

 

 

Programm Sonntag

12.00 Uhr Schaf scheren

 

14.30 Uhr Chor Bötzow

 

16.00 Uhr Jagdhornbläser Pausin

 

weitere Höhepunkte Dog Dance aus Falkensee, Modeleisenbahnfreunde Pausin,

 

Für das Wochenende sind 30 Grad und mehr angesagt, haben wir für die Kids einen Wasserpark besorgt.

 

 

Für das leibliche Wohl sorgt die

Hausmannsküche

 

 

 

Brandenburgtag in Spandau

 

Wir waren auch in diesem Jahr wieder vertreten auf dem Brandenburgtag in Berlin Spandau. Am Stand des Regionalparks Osthavelland-Spandau waren die neuen Rad- und Wanderkarten sehr begehrt. Der Termin für die Sternradtour am Sonntag den 10.06.2018 steht auch fest.

 

     

 

Inseldrückjagd 2018

 

Am Sonntag den 21.01.2018 konnten wir nach mehr maligen verschieben des Termins, nun doch noch unsere kleine alljährliche Drückjagd durchführen. Im Gesichtspunkt der heran nahenden AFP (Afrikanische Schweinepest) und den damit verbundenen Nachteilen und Auflagen für die Allgemeinheit, stand die Bejagung des Schwarzwildes im Vordergrund. Bei herrlichstem Wetter und leichtem Frost treffen sich 18 Teilnehmer der Jagd auf unserem Hof. Nach der üblichen Belehrung und Einweisung ging es mit möglichst wenig Fahrzeugen ins Revier. Als die Schützen ihre Stände eingenommen hatten, gingen die fleißigen Treiber ihrer Aufgabe nach. Nach den im Oktober wütenden Herbststürmen war das nicht immer so leicht, es lange viele Bäume um über die sie klettern mussten. Die ersten Sichtungen von Schwarzwild ließen nicht lang auf sich warten und die ersten Schüsse vielen. Gegen 12.30 hieß es Hahn in Ruh und die erlegten Stücke wurden geborgen. Anschließend ging es zum Strecke Legen und Verblasen zurück auf unseren Damwildhof. Dort war bereits das Lagerfeuer am knistern und die frierenden Schützen konnten sich nicht nur daran wärmen. Im Ergebnis der kleinen Drückjagd auf ca. 20 ha lagen auf der Strecke 5 Stück Schwarzwild.

 

Ich bedanke mich vor allem nochmal bei den fleißigen Treibern für das aufgebrachte Wild und bei den Schützen für den verantwortungsvollen Umgang mit der Waffe.

 

     Drückj

 

 

Unser neuer Nachwuchs

 

 

Über uns:

 

http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Alternative-zur-Massentierhaltung

 

Wildtierhaltung und Jagd in PausinAlternative zur Massentierhaltung

Damwild hält der Pausiner Sven Kraatz im Gehege am Waldrand. Als Jäger ist er im Revier rund um

sein Heimatdorf unterwegs. Der Wildexperte weiß, warum das aromatische Fleisch von Wildschwein

und Co eine echte Alternative zum Fleisch aus der Massentierhaltung ist. Er kocht selbst und verrät

Tipps für den leckeren Braten.

 

 

Sven Kraatz in seinem Element.
Quelle: Annett Lahn
 
 
 

Pausin. An der kurvigen Chaussee zwischen Alt-Brieselang und Pausin kommen Tierbeobachter auf ihre Kosten, Autofahrer hingegen dürfen sich nicht ablenken lassen. Denn der Blick schweift unweigerlich nach rechts. Dort wo der Wald in eine weite Feldflur übergeht, steht eine ansehnliche Herde Damwild.

Die hellen, hübsch gefleckten Tiere strahlen Frieden aus und bilden einen wunderbaren Kontrast zu den dunklen Tannen, die am Rande des Geheges wachsen. Die 20 scheuen Wildtiere sowie das zweieinhalb Hektar große Gehege gehören den Brüdern Sven und Sascha Kraatz, die direkt am Pausiner Dorfanger einen Damwild-Hof betreiben. Sie verkaufen Wildfleisch und frische Hühnereier. Ein Schlachtraum für das Damwild befindet sich gerade im Bau.

Sven Kraatz ist zudem stellvertretener Ortsvorsteher, gelernter Landwirt und begeisterter Hobbyjäger. Mit sieben weiteren Waidmännern, die zur Pausiner Jagdgenossenschaft gehören, geht er in dem 1000 Hektar großen Revier rund um sein Heimatdorf auf die Jagd. Frei lebendes Damwild treibt sich selten dort herum. „Neben Füchsen wird hier vorwiegend Schwarzwild geschossen“, erklärt Sven Kraatz. Um das durch die vielen Unfälle der vergangenen Monate, angeschlagene Jägerimage aufzupolieren, fügt der 39-Jährige hinzu, was oft vergessen wird: „Gejagt wird, um die Populationen der Wildtiere zu minimieren und die Wildschäden so gering wie möglich zu halten.“

Was Wildschweine anrichten können, zeigt sich auf einer Ackerfläche des Bauers Franke. Großflächig haben die Tiere die satte grüne Roggensaat zerstört. „Auf der Suche nach Schnecken und Würmern durchgraben sie den Boden“, erklärt Kraatz. Die letzte Sau lief ihm vor fünf Wochen vor die Flinte. Den speziellen Reiz an der Jagd beschreibt er so: „Die Spannung steigt, wenn man am Waldrand sitzt und das Knacken und Knistern des Wildschweins hört.“ Das selbst geschossene Wildfleisch dürfen die Jäger selbst verkaufen. Gerade jetzt, im Herbst, steht es hoch im Kurs und gilt als Alternative zur Massentierhaltung.

Daten und Kontakt

Das Damwild-Gehege befindet sich südlich des Angerdörfchens Pausin an der Brieselanger Straße. Die Chaussee verbindet Alt-Brieselang und Pausin.

Den Damwild-Hof, den Sven und Sascha Kraatz 2013 von ihren Großeltern übernommen haben, findet man mitten in Pausin, Am Anger 12.

Jedes Jahr veranstalten sie dort ein Hoffest im Rahmen der Brandenburger Landpartie.

Verkauft werden die Strecken der Pausiner Jagdgenossenschaft, Damwild auf Anfrage sowie frische Eier. Mehr Infos gibt es im Internet unter www.damwildhof-kraatz.de.

Als Hobbykoch schätzt Kraatz die Qualität des Wildfleisches. Er sagt: „Wildfleisch ist von edlem Geschmack, kurzfaserig, fettarm und besonders eiweißreich.“ Gulasch, Rippchen oder Wildschweinbraten bereitet er in der Regel selbst zu. Damit der Braten gelingt, legt er das Fleisch in Buttermilch oder Rotwein (je nach Geschmack) ein. Zudem rät Kraatz: „Damit das Fleisch saftig bleibt, sollte man es lange, aber nicht zu heiß braten und dabei auf keinen Fall mit der Gabel hinein pieken, sonst läuft der Saft raus.“ Eine weiterer Tipp vom Wildexperten lautet: „Ich lasse den Knochen beim Braten dran, denn er bringt Kraft und Würze ins Gericht.“

Um künftig auch das gezüchtete Damwild aus seinem Gehege selbst zu schlachten und direkt zu vermarkten, baut Kraatz auf seinem Hof gerade einen Schlachtraum. Er kündigt an: „In Zukunft ist der Um- und Ausbau unseres Hofgebäudes zum Schlachtbetrieb, der den EU-Normen entspricht, geplant.“ Neben dem Damwild leben auch Hühner und Kaninchen auf dem 1903 entstandenen Hof.

Auch der Anbau von Spargel sowie Erdbeeren zum selber pflücken sind Ziele, die sich die Brüder Kraatz für die nächsten Jahre gesetzt haben, um ihr ländliches Domizil weiter zu entwickeln.

Von Annett Lahn

 
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